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Virginie V. berichtet aus Madrid (Spanien)

Als Language Assistant in Madrid 

Nach einer sehr schnellen und kurzfristigen Vermittlung in eine spanische Gastfamilie in der Nähe von Madrid habe ich schon anderthalb Wochen später meine Koffer gepackt und habe es tatsächlich gewagt: Auf nach Spanien!

Als ich am großen Flughafen von Madrid angekommen und mit dem Taxi zu meiner Gastfamilie gefahren bin, in einen Vorort von Madrid, konnte ich es noch kaum fassen. Die ganze Familie war zu Hause und hat mich empfangen, allerdings war es schon sehr spät, also haben sie mir nur mein  Zimmer gezeigt und sich wieder verabschiedet. Erst ein paar Tage später ging es richtig los, die Zwillinge (12 Jahre) und der ältere Sohn (16 Jahre) mussten wieder zur Schule und ich sollte ihnen nachmittags getrennt Unterricht geben, und zwar etwa eine halbe Stunde französisch mit den Zwillingen und eine halbe Stunde Hausaufgabenhilfe, diesmal auf Englisch, da sie auf eine britische Privatschule gehen. Daneben hatte ich sehr viel Freizeit, in der ich schon bald viele andere Language Assistants oder auch Aupairs kennenlernen konnte. Mein erster Anlaufpunkt war eine Liste mit anderen Language Assistants in der Nähe, die ich von der spanischen Partnerorganisation bekommen habe. Ich kann jedem nur empfehlen bei dieser vorbeizuschauen, denn ich habe auch nützliche Tipps zu Sprachschulen in Madrid und zu sehenswerten Teilen der Stadt bekommen. Außerdem sollte man sich trauen, einfach mit all diesen anderen Mädchen, die ja letzlich in der selben Situation sind, Kontakt aufzunehmen. Ich habe zwar nicht von jeder eine Rückmeldung bekommen, aber die meisten haben sich ebenfalls gefreut jemanden kennenzulernen und nicht ganz alleine die Stadt erkunden zu müssen. Egal ob ein kurzes Treffen in einem netten spanischen Café oder ein gemeinsames Erkunden verschiedener Städte, es kann nicht schaden neue Freundschaften zu schließen! Gerade weil ich mehr als genug Zeit für mich hatte, war es immer wieder eine willkommene Abwechslung, auszugehen und möglichst jedes Wochenende für neue Erlebnisse auszunutzen. Außerdem habe ich an zwei Tagen in der Woche einen Spanischkurs besucht, der mir vor allem mit der Aussprache geholfen hat und eine andere Möglichkeit geboten hat, rauszukommen, andere Leute kennenzulernen und vor allem Spaß zu haben. Den hatte ich auf jeden Fall in unserem bunt zusammengewürfelten Kurs mit einer wirklich sehr netten und geduldigen Lehrerin.

Ich habe in dieser Zeit auch gelernt, dass es sinnlos ist, sich Sorgen um Fehler zu machen, was zählt in einem anderen Land ist einfach „drauflos“ zu reden, denn nur so lernt man es auch richtig. Ich bin eigentlich eher ein ruhiger Mensch, aber diese Erfahrung hat mir auf jeden Fall geholfen, offener zu werden und dazuzulernen.

Ich muss zugeben, dass mit der Familie nicht immer alles sehr gut gelaufen ist, besonders in den letzten Wochen hatten wir keinen allzu guten Draht mehr zueinander, weil ich eher das Gefühl hatte, dass sie nicht wirklich viel mit mir zu tun haben wollten. Deswegen war ich auch nicht wirklich traurig als es hieß wieder die Koffer zu packen. Trotzdem bereue ich nichts, ich denke ich habe auf jeden Fall viel dazugelernt, viel gesehen und erlebt (in diesen 15 Wochen wahrscheinlich mehr als jemals zuvor) und einige neue Freunde gefunden, zu denen ich noch immer Kontakt habe. Nicht zu vergessen, man erlebt automatisch auch, wie Menschen in anderen Ländern leben, was ebenfalls sehr interessant ist zu entdecken. Diese einmalige und wirklich lohnenswerte Erfahrung kann ich wirklich nur weiterempfehlen, und auch wenn nicht immer alles reibungslos laufen sollte, traut euch einfach, ihr werdet es genauso wenig bereuen wie ich!

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