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Julia P. berichtet aus Madrid (Spanien)

Hallo!

Mein Name ist Julia und ich war von September bis Dezember als Language Assistant im Herzen Spaniens: in Madrid!

Meine Aufgabe war es, mit den zwei Mädchen der Familie, Nuria und María, Englisch zu reden und unter der Woche mit ihnen ihre Hausübungen zu machen. Da die Kinder auf eine britische Ganztagesschule gingen, sind sie erst um halb fünf nach Hause gekommen, was bedeutet, dass mein Arbeitstag erst am Nachmittag begonnen hat, wenn sie wieder zu Hause waren. Im Vertrag war mit meiner Familie ausgemacht, dass ich drei Stunden täglich mit den Kindern arbeiten soll. So viel Zeit war auch nötig, weil die Kinder in manchen Dingen etwas unselbstständig waren Sie hatten immer schon Au-Pairs und Language Assistants, die ihnen in allem geholfen haben.

Nichtsdestotrotz hat es Spaß gemacht, mit meinen zwei Mädchen zu arbeiten und ihnen Sachen beizubringen. Leider hatten wir auch weniger schöne Tage, an denen ich mich umsonst bemüht habe, sie zum Schreibtisch zu bewegen, aber damit muss man eben zurechtkommen, wenn man mit Kindern zu tun hat.

Da ich sehr viel Freizeit hatte, konnte ich in meinen 4 Monaten in Madrid wahnsinnig viel unternehmen. So bin ich zum Beispiel jeden Tag in eine Sprachschule direkt im Zentrum gegangen und habe dadurch viele neue Freundinnen kennen gelernt, mit denen ich auch jetzt, nachdem ich wieder zuhause in Österreich bin, oft schreibe und skype. Außerdem ist Madrid die perfekte Stadt, um mit neuen Leuten in Kontakt zu treten, weil sie sehr groß ist und man daher mit Leuten aus aller Herren Länder zu tun hat. Meine besten Freundinnen in Madrid waren zum Beispiel aus den USA, aus Deutschland sowie Island – eine tolle und interessante Mischung also!Abgesehen davon gibt es sehr viele Facebook-Gruppen für Au-Pairs und Language Assistants in Madrid, in denen man schnell mit Leuten in Kontakt treten kann – so habe ich auch meine beste Freundin in Madrid kennen gelernt.

Was ich mir von Anfang an vorgenommen habe, war (außer mein Spanisch zu verbessern) natürlich auch, möglichst viel vom Land zu sehen und herumzureisen. Dafür ist der Job als Language Assistant wirklich perfekt: Man hat viel Freizeit und da man ja für mehrere Monate ein Dach über dem Kopf sowie drei Mahlzeiten am Tag bekommt, bleibt genug Geld übrig, um schöne Reisen mit Freundinnen zu unternehmen. So bin ich in meinen vier Monaten in Spanien nach Segovia, Toledo und El Escorial gekommen. Außerdem hatte meine Gastfamilie Verwandtschaft in Katalonien an der Küste und Ende November haben sie mir ein geniales Angebot gemacht: Die katalonischen Verwandten meiner Familie sind nämlich im Besitz von Mandarinenplantagen und da im November die Zeit der Ernte ist, sind meine Gasteltern mit den Kindern Nuria und María dorthin gefahren und haben mich gefragt, ob ich nicht mitkommen will, um auch bei der Mandarinenernte zu helfen. Natürlich habe ich mir so eine Erfahrung nicht entgehen lassen wollen und habe freudig ja gesagt. So habe ich mich also plötzlich in Katalonien mitten im „Mandarinenmeer“ wieder gefunden – eine tolle Erfahrung!

Solche Erlebnisse und viele mehr erlebt man eben nur, wenn man selbst die Initiative ergreift und den Sprung ins Ausland wagt. Ich persönlich bereue keine Sekunde meines Aufenthalts, und kann nur jedem empfehlen, selbst dieses Abenteuer zu bestreiten.

Hasta pronto, Julia

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