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Lisa Schulz berichtet aus Neuseeland

Auf nach Neuseeland !!!

So hieß die Losung der Stunde, also ab in den Flieger und direkt nach Auckland in das Haus von Jeff und Sue.

Es war eine wunderbare Erfahrung mit offenen Armen empfangen zu werden und erstmal eine Art Heim zu haben, in dem man sich wohl fühlen und mit der neuen Situation vertraut machen kann. Durch meine vier Gastgeschwister und die Schule fand ich sofort viele Freunde aus allen Teilen der Welt. Wir hatten uns immer viel zu erzählen, lachten und genossen die Zeit. Auf diesem Wege war es sehr einfach sich an die englische Sprache zu gewöhnen und offen auf die Menschen zuzugehen. Der erste Monat war rum wie im Fluge und bald hieß es Abschied nehmen.

Nun ging es endlich richtig los. Mit dem Auto über die ewigen, verschlungenen Straßen Neuseelands durch die unglaublichsten Landschaften, direkt in ein Skigebiet.

Während in Deutschland 30 Grad herrschten vergnügte ich mich mit Skiern auf den Bergen. Durch die Schule hatte ich dort einen Job in einem Hostel gefunden und ich machte jeden Tag neue Bekanntschaften. So schön es war, war es doch eine Erfahrung für sich in einem Skigebiet zu arbeiten, in einem Land, wo es keine Heizungen gibt und Wärmedämmung ein Fremdwort ist.
Durch einen glücklichen Zufall konnte ich mir ein Auto kaufen und ab ging es wieder auf die Straße. Durch Berge, Täler, Wälder, an Seen vorbei, direkt in die Wärme, in das Land der Orangen – Kerikeri.

Der Frühling setzte ein, es wurde warm, überall gab es wunderschöne Orangen-Plantagen, Strände, kleine Inseln und unglaublich freundliche Menschen. Neuseeländer stechen tatsächlich durch ihre Herzenswärme, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit heraus. Man fühlt sich nie verloren oder alleine, weil man selbst noch in den unmöglichsten Situationen mit Hilfe rechnen kann. Ob man nun zum Essen eingeladen wird, ein oder zwei Nächte in ihrem Haus übernachten darf oder mitten im Busch ein Zweitschlüssel für das Auto angefertigt bekommt, weil der eigene abgebrochen ist. Diese Menschen sind unglaublich.

In Kerikeri also, fand ich eine Stelle als Kellnerin in einem israelischen Café, bereiste die Umgebung und fand sehr gute Freunde. Von diesem Moment an verging die Zeit viel zu schnell. Im Freundeskreis feierten wir viel und sobald wir genug Geld hatten ging es weiter „on the road“.

Wir reisten vollkommen ungebunden, besuchten und hielten, wo es uns gefiel und genossen es vollkommen frei und unabhängig zu sein. 
War das Geld alle, suchten wir uns wieder Arbeit, meist auf Plantagen oder in der Gastronomie und sparten wieder etwas.

Auf diese Weise bereiste ich beide Inseln fast vollständig, konnte mir die Fjörde anschauen, durch Nationalparks wandern, in heißen Quellen baden, mich aus dem Flugzeug stürzen und vieles mehr. Eigentlich benötigt man gar kein bestimmtes Ziel, denn man braucht nur vor die Haustür zu treten und findet sich in einer unglaublichen, atemberaubenden und menschenleeren Landschaft wieder. So kitschig das klingt, es ist wirklich war. 

Doch wie es so ist, hat alles Gute ein Ende. Es wurde Zeit den Freunden „goodbye“ zu sagen und sich wieder auf den Weg nach Auckland und in den Flieger zu begeben. 

Zurück in Deutschland viel es mir leicht meinen Lebensweg weiter zu gehen. Ich habe in Neuseeland genug Selbstvertrauen und Erfahrungen gesammelt, um einfach weiter zu machen und wieder einen Job zu finden und einen festen Studienplatz zu ergattern. 

Sicher ist es nicht ganz einfach, sich wieder in das alte Gefüge einzupassen, aber es ist erträglich. Ich zähle Neuseeland auf jeden Fall jetzt schon zu einer der besten Erfahrungen meines Lebens und insgeheim träume ich wohl auch schon von der nächsten Reise in ein anderes Land.

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Skiing
beautiful view
That's me
Beach
 
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