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Patricia A. berichtet aus Toronto (Kanada)

Zwölf Monate Work & Travel in Kanada

Begonnen hat alles zum Zeitpunkt meiner Magisterarbeit. Mit ihr hatte ich die große Abschlussprüfungswelle losgetreten und wenn alles gut ginge (und bis dahin war alles gut gegangen), würde es sich nicht vermeiden lassen, dass ich mich dem großen, echten, wahren Leben stellen müsste. Ich und das große, echte, wahre Leben? Hallo-o! Ich war auf dem Weg, meinen Magister in kanadischer und amerikanischer Literatur zu machen… ich war nicht für das große, wahre, echte Leben gemacht! Dachte ich jedenfalls… bis mir die Idee kam, aus dem Jahr nach meinem Abschluss etwas zu machen, das eine Art „Brücke“ zwischen meinem Studium und dem großen, wahren, echten Leben sein könnte. Von da an hieß es, geduldig sein, denn es war ja erst Mai und das Visum für Kanada für das kommende Jahr konnte erst viele Monate später beantragt werden.

Mein erster Anlaufpunkt im Work & Travel-Abenteuer war Toronto, was sich als gutes vorläufiges Zuhause erwies. Fast einen Monat verbrachte ich in der Stadt mit dem CN-Tower. Dort erledigte ich all die Dinge, die für einen Work & Travel-Teilnehmer unabdingbar sind: Sozialversicherungsnummer beantragen und Lebensläufe verteilen. In Hostels schnappt man dann ganz schnell alle notwendigen Infos zum Bus- und Zugfahren, Hostels in anderen Städten, Sparmöglichkeiten beim Einkaufen, etc. auf.  

Recht bald hatte ich ein Vorstellungsgespräch per Telefon für den Posten der Rezeptionistin in einem Resort Hotel. Das Gespräch war nur halb so dramatisch wie ich mir das vorgestellt hatte. Mein zukünftiger Chef Sam stellte einige Fragen zu meinem Heimatort, meinem Studium und meinen Beweggründen, nach Kanada zu kommen, als er auch schon entschied, dass mein Englisch gut genug für die Stelle war und mich prompt am Ende unseres netten kleinen Plausches einstellte. So, ich hatte also nach knapp vier Wochen in Toronto, die ich größtenteils zum Sightseeing genutzt hatte, einen Job. Toronto hat neben dem CN-Tower und einem Ausflug zu den Niagara Fällen wirklich viel zu bieten – wie beispielsweise Geschichte, Theater, Sportevents und Konzerte, aber da ich mittlerweile alles gesehen hatte und der Job erst im Mai beginnen sollte, hatte ich noch ganze zwei Monate zu überbrücken. Ein Reiseplan stand schon und konnte somit sofort in die Tat umgesetzt werden.

Ich setzte mich also in den Bus nach Winnipeg. 31 Stunden Busfahrt können wirklich sehr lang sein… Die Stadt am Red River war Schauplatz einer Rebellion im 19. Jahrhundert, Geburtsort von Gabrielle Roy, nicht zu vergessen der Generalstreik von 1919 – für all das ist Winnipeg bekannt. Mir wird Winnipeg jedoch als der kälteste Ort, an dem ich in meinem bisherigen Leben war, in Erinnerung bleiben! Temperaturen von um die -40°C waren für die erste Märzwoche nicht sonderlich ungewöhnlich und so blieb mir nichts anderes übrig, als mir bei den Einheimischen abzugucken, wie man sich in so einem Fall kleidet: Lange Unterhose, dicke Hose, mehrere Paar Socken, Unterhemd, dünner Pullover, Wollrollkragenpullover, DICKE Winterjacke mit kuscheliger Kapuze, Mütze, Schal (halb übers Gesicht gezogen) und natürlich schöne dicke Handschuhe waren unerlässlich! „Niemand kommt im Winter nach Winnipeg“, erklärte mir die nette Museumsführerin im Gabrielle-Roy-Haus. Nun, ich verstand sofort, warum, aber nichts hielt mich während meines Aufenthaltes in Winnipeg davon ab, das Geburtshaus der kanadischen Autorin zu besichtigen. Damit erlangte ich eine Art Star-Status, denn ich war nicht nur der einzige Besucher des Hauses seit einigen Wochen, sondern auch der erste ausländische Besucher, den das Haus überhaupt seit Langem hatte. Die Museumsführerinnen drängten mich sofort, ein paar Fragen für einen Lokalradiosender zu beantworten, was ich gerne tat. Ha, zum ersten Mal merkte ich, dass mein Studium auch einen praktischen Wert hatte: Mit wie vielen deutschen Touristen kann man sich schon über Interpretationsansätze für „Bonheur d’occasion“ unterhalten?!

Auch wenn viele Touristen glauben, dass die Prärie-Provinzen nicht wirklich sehenswert wären, so wird mir mein zehntätiger Aufenthalt in Winnipeg noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur, dass ich historisch und literarisch wichtige Sehenswürdigkeiten besuchte, ich hatte auch das Glück, Maria Campbell und Beatrice Culleton, zwei erfolgreiche Ureinwohner-Autorinnen, bei einer öffentlichen Lesung kennenzulernen. Für mich als Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt kanadischer Literatur war das natürlich ein außergewöhnliches Erlebnis, an das ich noch lange zurückdenken werde. 

Dann hieß es: Auf nach Regina! Die Temperaturen lagen bei „angenehmen“ -28°C mit strahlendem Sonnenschein, was meinen Besuch im Wascana Park erheblich schöner machte. Neben Wascana Park ist Regina besonders für eines bekannt: Das RCMP Training Centre, der Ausbildungsstätte für die berühmten „Mounties“. Einen Besuch dort konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Das Museum schildert eindrucksvoll die Geschichte und die Aufgabenbereiche der berittenen Bergpolizei. Zur Mittagszeit darf man die angehenden Mounties bei ihrer Übungsparade bestaunen und wenn man ganz viel Glück (und einen schwatzhaften Sitznachbarn während der Parade) hat, dann wird man so lange aufgehalten, dass man im Anschluss noch die feierliche Übergabe der Dienstmarken an die Abschlussklasse zu sehen bekommt.

Von Regina aus ging es nach Edmonton! Die zwölfstündige Busfahrt dorthin kam mit nahezu kurz vor. Zu dem Zeitpunkt, als ich in Edmonton war, waren viele Attraktionen noch geschlossen und daher nur von außen zu bestaunen. Was allerdings ganzjährig offen ist und das Herz eines jeden Shoppingfans höher schlagen lässt, ist die West Edmonton Mall, das größte Shopping-Center Kanadas. Ich selbst kann mich rühmen, mich dort weder verlaufen noch ein Vermögen ausgegeben zu haben. Dafür waren das Kind in mir und ich Achterbahn fahren, auf einem Piratenschiff, haben die Seelöwen-Show gesehen und waren schwimmen – nur Schlittschuhlaufen waren wir nicht, obwohl es in der Mall sogar eine Eisbahn gibt.

Anschließend fuhr ich weiter nach Calgary. Die Innenstadt des Austragungsortes der Olympischen Winterspiele von 1988 erinnert teilweise doch sehr an einen Westernfilm. Für Fans der Wintersportarten bietet der Olympic Park mit seinem Museum einen interessanten Einblick in die Spiele von 1988.

Von Calgary aus ist es ein Katzensprung in die Rocky Mountains. Ein kurzer Aufenthalt in Banff ist ein absolutes Muss – egal, ob man Ski läuft oder nicht! Die mehr als touristische Kleinstadt ist umgeben von atemberaubend schönen Bergen. Die Fahrt mit der Gondel ist bei klarer Sicht uneingeschränkt zu empfehlen!

Nur 45 Fahrminuten von Banff entfernt, liegt Lake Louise. Das Dorf ist eher unspektakulär und der fünf Kilometer entfernte, sechs Monate im Jahr zugefrorene See ist nur zu Fuß oder per Taxi zu erreichen. Mitte April bekommt man an der Rezeption des Hostels lauter gute Ratschläge, wie man sich verhalten soll, wenn man einem Bären begegnet – die sind zu der Zeit nämlich gerade aus dem Winterschlaf erwacht und hungrig, können aber angesichts des Schnees noch nicht in die Höhenlagen klettern. Leider (oder glücklicherweise?! ;) lief mir kein Bär über den Weg!

Als ich Mitte April dann in Vancouver aus dem Bus stieg, war ich mit meinem dicken Rollkragenpullover viel zu warm angezogen. In Lake Louise noch unabdingbar, war er in Vancouver einfach überflüssig. Es herrschte ein ziemlich warmer und sonnenreicher Frühling in der Stadt, die zu dem Zeitpunkt vor allem durch Bauarbeiten für die bevorstehenden Olympischen Spiele geprägt war. Von vielen Kanadiern wird Vancouver als die schönste Stadt des Landes betrachtet. Ich gebe zu, die Lage der Stadt – zwischen Pazifik und den Rocky Mountains – ist bestechend. Allerdings gibt es besonders in der Innenstadt Ecken, die, wenn man sie gesehen hat, durchaus an Kanadas gutem Image kratzen. Eines schönen Tages während meines Vancouver-Aufenthaltes entschied ich mich zu einem Tagesausflug nach Victoria. Im Hostel mit den nötigen Informationen zur dazu nötigen Bus- und Fährfahrt versorgt war das wirklich kein Problem.  

Ein paar Tage vor Dienstantritt kehrte ich nach Toronto zurück. Zu meinem Arbeitsvertrag hatte ich eine Liste mit Dingen bekommen, die man als Mitarbeiter von Severn Lodge, der im sogenannten Staff Village wohnen wollte, mitbringen sollte. Wie gut, dass es Ikea gibt, denn genau dort holte ich Bettlaken, Kissen, Decke, Bettbezug und allerlei Kleinkram. 

Am frühen Nachmittag erreichte ein Reisebus Port Severn. Ich war die einzige, die dort ausstieg und recht schnell wurde mir klar, warum Sam, mein Boss, mir angeboten hatte, mich vom Bus abzuholen. Ich war im Wald, mitten im Wald. Im ersten Semester hatte ich gelernt, dass 90% der Kanadier in einem knapp 200km breiten Gürtel entlang der Grenze zu den USA leben. Ich war nun dabei, die anderen 10% kennenzulernen...  

Von Port Severn aus brauchte man noch knapp 20 Minuten mit dem Auto, bis man in der Lodge war. Die Lodge selbst liegt am Gloucester Pool, was sie besonders attraktiv für einen Urlaub macht.  

Am Tag meiner Ankunft passierte nicht mehr viel: Ich bezog mein Zimmer, sah mich ein wenig auf dem Gelände um und lernte ein paar Kollegen kennen. 

Die Zimmer im Staff Village sind mit einem Kollegen bzw. einer Kollegin zu teilen. Die ersten zwei Wochen hatte ich das Zimmer für mich, erst dann reiste die beste Zimmergenossin von allen an. Ausgestattet waren die Zimmer mit je zwei Betten, zwei Nachttischen und einem Waschbecken, wir hatten dank eines großzügigen Kollegen aus dem Vorjahr noch ein Regal. 

In der ersten Woche hatte ich eine Schulung, in der ich mehr oder weniger alles über die Abläufe an der Rezeption lernte: einchecken, auschecken, Rechnungen schreiben, das Kreditkartengerät bedienen, die Tagesabrechnung machen und Eis, Chips und T-Shirts verkaufen. Die Frühjahrssaison in Severn Lodge war eher ruhig. Da noch keine Sommerferien waren, hatte das Family Resort wenig Gäste. Die Wochenenden hingegen waren immer ausgebucht. Da fanden nämlich Hochzeiten statt. Hochzeiten hatten immer ein besonderes Flair: Alles musste noch schneller gehen, alles musste noch perfekter ablaufen. Als Rezeptionistin durfte man natürlich nicht über den für die Zeremonie engagierten, äußerst eigenwilligen Elvis-Imitator oder das skurrile Plastikbrautpaar auf der Torte lachen...  

Die Hochsaison hingegen war recht stressig. Teilweise war das Resort voll ausgebucht und es riefen die ersten potentiellen Gäste für die Nachsaison an. Im Sommer bietet Severn Lodge so genanntes Evening Entertainment. Wer schon immer mal eine stepptanzende Geigerin oder einen zaubernden Komiker sehen wollte, ist dort also richtig aufgehoben.  

Eine 40-Stunden-Woche verteilte sich in Severn Lodge auf sechs Tage. Einen Tag pro Woche hatte ich also frei. Allerdings war die nächste Siedlung 22km entfernt, von einer richtigen Stadt ganz zu schweigen (die nächstliegende war 45km entfernt). Was macht man also? Natürlich das Beste daraus! Die Angestellten von Severn Lodge durften alles ausleihen, was sich die Gäste auch leihen durften: Fahrräder, Kanus, Tretboote, Kayaks, Tennisschläger, Basketbälle, usw. Mit meiner Zimmergenossin war ich so oft es ging per Kanu oder mit dem Fahrrad unterwegs und wir bekamen so die eine oder andere Schleuse und/oder Marina zu sehen. 

Im Herbst hieß es dann wieder Hochzeiten sowie eine Konferenz ausrichten. Während Hochzeiten vor allem für die Kellner stressig waren, hatte die Rezeption ihre helle Freude an Konferenzen: Internetpasswörter vergeben, Weckanrufe schalten, kopieren, faxen, Verlängerungskabel organisieren, um nur die häufigsten Wünsche zu benennen.  

Am Montag nach Thanksgiving schloss Severn Lodge dann für den Winter. Das Resort ist nur fünf Monate pro Jahr geöffnet. Da mein Visum jedoch noch einige Monate gültig war, beschloss ich, erneut zu reisen!  Auf ging es nun nach Ottawa! Nach so langer Zeit fern jeglicher Zivilisation, war es gerade zu herrlich, wieder in eine Stadt zu reisen – auch wenn mir der regelmäßige Bären- und Klapperschlangenalarm der Lodge anfänglich schon gefehlt hat!  Die kanadische Hauptstadt wartete mit viel Kultur auf. Neben dem Parlament war mein persönliches Highlight der Diefenbunker ein wenig außerhalb der Stadt. Ohne fahrbaren Untersatz nicht sonderlich einfach zu erreichen, ist dieses Relikt aus dem Kalten Krieg ein höchstinteressanter Einblick in die Angst der kanadischen Regierung, was im Fall eines atomaren Krieges aus den Parlamentsmitgliedern werden würde. In vier unterirdischen Etagen kann man sehen wie gut Premierminister Diefenbaker auf den Tag X vorbereitet war: Es gab eine Krankenstation, eine Zahnarztpraxis, ein Rundfunkstudio, eine Cafeteria und vieles mehr. Sehr interessant!

Als nächstes verschlug es mich nach Montreal. Hier hatte ich das erste Mal mit einem Hostel Pech! Wenigstens konnte es seine Minuspunkte in Sachen Sauberkeit und Sicherheit (nein, keine Kettensägenmörder oder so, dafür war innerhalb von Minuten das weg, was man gerade in den Gemeinschaftskühlschrank getan hatte) durch seine Lage wieder wettmachen. Mitten im Plateau-Mont-Royal war es nur einige Gehminuten von der Rue Fabre entfernt. Warum ich mich für eine gerade nicht mal 2km langen Einbahnstraße in einer Millionenstadt begeistern kann? Nun, mein Lieblingsautor und Magisterarbeitsthema Michel Tremblay ist hier aufgewachsen und lässt alle seine Werke hier spielen! Das konnte ich mir natürlich wirklich nicht entgehen lassen. 

Aber auch für Nicht-Tremblay-Fans gibt es in Montreal jede Menge zu sehen: Das Olympia-Stadion von 1976 zum Beispiel oder das Oratoire St-Joseph.

Nach meinem Aufenthalt in Montreal ging es weiter nach Quebec. Bei meinem Aufenthalt dort hatte ich etwas „Wetter-Pech“. Es regnete fast die ganze Woche. Nach den absoluten Pflichtsehenswürdigkeiten wie der Citadelle, dem Vieux-Québec, dem Petit-Champlain und den Chutes Montmorency, arbeitete ich mich quer durch viele interessante Museen zur Quebecker Geschichte. Den höchsten Spaßfaktor hatte dabei das Centre Interpretatif de la Place Royal, in dem man sich verkleiden und in eine originalgetreue Kulisse aus dem 18. Jahrhundert treten kann.

Anschließend ging es weiter nach Fredericton - ich hatte also die Maritimen erreicht. Okay, so richtig am Meer liegt Fredericton jetzt nicht, aber das macht es nicht weniger sehenswert. 

Danach hieß es: Atlantic Ocean, here I come. Auf nach Halifax! Wenn man in Halifax Freunde sucht, dann ist es am einfachsten mit einem Stadtplan durch die Gegend zu laufen und ein suchendes Gesicht zu machen. Dann sprechen einen ganz sicher mindestens fünf Leute an! Jeder von ihnen kann einem auch ganz genau erklären, warum dieses oder jenes sehenswert ist oder warum sich die Fahrt zum Fairview Lawn Cemetery (da liegen einige Titanic-Opfer) lohnt. 

Die Freundlichkeit der Leute in Halifax wird nur noch durch die der Neufundländer übertroffen. Sehr viel näher an Europa als hier kommt man nicht – der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt nur noch viereinhalb Stunden. Im Sommer ist es in St. John’s und am nahegelegenen Cape Spear (dem östlichsten Punkt Nordamerikas) kein Problem, Wale und Eisberge zu sehen, aber auch im Spätherbst lohnt sich die Fahrt zum Cape oder der Aufstieg zum Signal Hill (ein strategisch wichtiger Punkt für die Briten, als es um die Verteidigung der Kolonie ging). Mein nächstes Ziel war Prince-Edward-Island, das Dank „Anne of Green Gables“ internationale Bekanntheit erlangte. Ich selbst wollte eigentlich nie als typischer Anne-of-Green-Gables-Tourist nach Charlottetown, verließ die Insel dann aber Dank der Omnipräsenz der rothaarigen Waise doch mit einer Anne-Puppe im Souvenir-Gepäck. Übrigens: Die legendäre Höflichkeit der Insulaner ist kein Hirngespinst, die Charlottetowner sind äußerst zuvorkommend. Der Tipp aus den meisten Reiseführern, in einem Bed&Breakfast zu logieren, war angesichts des in den Spätherbst- und Wintermonaten geschlossenen Hostels großartig. Ich hatte ein nettes, kleines B&B mit einer wirklich patenten Besitzerin erwischt, die mich mit vielen Informationen zu Charlottetown versorgte. 

Anfang Dezember trudelte ich in der schönen Stadt Ville de Saguenay mit ihrem berühmten Fjord ein. Dort hatte ich vor vielen, vielen Jahren mein 11. Schuljahr absolviert und war von meiner damaligen Gastfamilie eingeladen worden, die Feiertage mit ihnen zu verbringen. Es war schön, diese liebgewonnenen Menschen wiederzusehen und alte Schulkameraden zu treffen!  

Seit Februar bin ich nun wieder Zuhause, schreibe seither fleißig Bewerbungen und hoffe, bald eine Arbeit zu haben. Einen re-entry shock in dem Sinne hatte ich nicht, aber mir fehlt die natürliche Freundlichkeit der Kanadier. Außerdem fehlt mir die Weitläufigkeit des Landes… aber vor allem das leichte Bewerbungsverfahren: Lebenslauf ohne Foto, ohne Geburtsdatum, kurze Zeit später ein Anruf und fertig ;-). Ich glaube, dass mein Aufenthalt in Kanada mich für die Möglichkeiten offener gemacht hat, die mir mit meinem Studienabschluss auf dem Arbeitsmarkt bereitstehen.  

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