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Fabienne B. berichtet aus Paris (Frankreich)

Savoir de vivre – 5 Monate in Paris

„Ausland oder Studium ?“ Das war für mich die entscheidende Frage, die sich nach Abschluss meiner Hochschulreife stellte! Doch ebenso stellte sich das Problem, was ich studieren sollte, denn so ganz sicher war ich mir hierbei auch nicht. Somit bewarb ich mich bei iSt ohne groß darüber nachzudenken das ich vielleicht bald für 5 Monate in Paris leben würde. Erst als die Bestätigung kam, alle Unterlagen unterschrieben waren und das Abreisdatum immer näher rückte, wurde mir klar was mir jetzt bevorstand und es gab kein zurück mehr.

Meine Eltern fuhren mich mit dem Auto an mein nun zukünftiges Foyer nach Paris (wir wohnen an der Grenze Frankreichs) und halfen mir bei dem Einräumen meiner Sachen. Der Abschied ging natürlich viel zu schnell und schon war ich alleine in dem 11 m2 großen Zimmer. In den ersten 2 Wochen besuchte ich die Sprachschule, jedoch weniger, um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen, als vielmehr in der Hoffnung, neue Kontakte knüpfen zu können.

Es stellte sich heraus, dass einige der Mädchen dort ebenfalls in meinem Foyer wohnten, sodass wir nachmittags, sobald die Sprachschule beendet war, die Metropole Paris erkundigen konnten. Bereits nach 5 Tagen hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei dem Schnellrestaurant „Pomme de Pain“. Hier werden hauptsächlich Sandwiches, aber nebenbei auch Salate oder heiße Gerichte zubereitet und verkauft. Zuständig war ich im Verkauf, als auch in der Produktion und ich merkte schnell, dass mein Job nicht zu unterschätzen war. Das Arbeitsteam war zu meiner Freude selbst noch sehr jung und sehr entgegenkommend, was es einfacher machte, ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden.

Lediglich die Chefin konnte Englisch, sodass es anfangs noch sehr mit den übrigen Kollegen an Verständigkeitsproblemen hing. Es war nicht immer einfach, aufgrund der schnellen Arbeit und den fehlenden Vokabeln. An dem ein oder anderen Tag hätte ich natürlich gerne das Handtuch geschmissen. Mit der Zeit und der Zusammenarbeit wuchsen jedoch meine Sprachkenntnisse und als die ersten privaten Abende mit Kolleginnen kamen waren meine Zweifel und Ängste vollkommen verschwunden. Ich lernte nicht nur die Sprache besser kennen, sondern ebenso die Kultur von Paris und den Charme der Franzosen.

Da meine 5 Monate sich von September bis Januar erstreckten, hatte ich das Glück, den Endsommer, den Herbst, die Weihnachtszeit als auch Silvester in Paris erleben zu dürfen. Ich kann es jedem nur empfehlen sich im Dezember die festlich geschmückte Champs- Elysée mit dem riesen Weihnachtsmarkt anzuschauen.

Leider gingen die 5 Monate in Paris viel zu schnell vorbei, sodass es im Januar schon „Au revoir“ hieß und es wieder zurück nach Deutschland ging.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Zeit einfach eine einzigartige Zeit war, an die ich mich immer gerne erinnere. Ich habe viele deutsche, aber auch französische Freundinnen gefunden, mit denen ich in Kontakt stehe oder es hat sich die ein oder andere Brieffreundschaft entwickelt hat. Eben weil man dort auf sich alleine gestellt ist, kann man enorm an Selbstvertrauen und Eigenständigkeit dazugewinnen, was einem für das spätere Leben nur zum Vorteil sein kann! Solltet ihr daher noch irgendwelche Zweifel haben, so kann ich euch nur bestärken, an einem Auslandaufenthalt teilzunehmen.

Eure Fabienne

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